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Im Hafen von Rotterdam in den Niederlanden arbeitet Bonatti als einer der Hauptauftragnehmer am CO₂-Kompressorstation des groß angelegten Porthos-Projekts. Die Realisierung der verschiedenen Gebäude auf dem Gelände ist technisch anspruchsvoll. Sicherheit spielt dabei eine entscheidende Rolle. An einem solchen Standort müssen Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Evakuierungssysteme zuverlässig funktionieren. Genau in diesem Bereich unterstützt Boels mit der Speziallösung Zutrittskontrolle durch bewährte Lösungen.
Mehrere Standorte, eine intelligente Lösung
„Wir arbeiten hier von mehreren Standorten aus, die alle den strengen Sicherheitsanforderungen des Hafens entsprechen müssen“, erklärt Diego Volta, Einkäufer bei Bonatti. „Boels hat das System genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten. Dank ihrer Unterstützung konnten wir das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen.“
Über die Webanwendung GoWorkforce von Boels verwaltet Bonatti, wer Zugang zu welchen Zonen hat. „Das macht das Gelände sicherer“, so Volta. „Nur Personen mit den richtigen Zertifikaten erhalten Zutritt zu den entsprechenden Bereichen. Das System prüft alles automatisch.“
Von Kameramasten bis zu Sammelplätzen
Auf dem Gelände wurden unter anderem Schranken, Drehkreuze, Evakuierungssysteme, Kameramasten und Sammelplätze installiert. Alles ist exakt auf die Situation vor Ort abgestimmt. „Boels hat uns gezielt beraten. Auf ihre Empfehlung hin haben wir zum Beispiel auch ein Brandmeldesystem in den Büroräumen installieren lassen“, sagt Volta.
Flexibel und skalierbar
Derzeit sind vier Eingänge gesichert, ein fünfter kommt in Kürze hinzu. Auch hierfür liefert Boels die erforderlichen Systeme. Volta ergänzt: „Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, das Gelände in Zonen einzuteilen. Die Software ist intelligent, benutzerfreundlich und wächst mit dem Projekt. Boels denkt mit, liefert Qualität und bietet Lösungen, die ideal für Standorte mit hohem Risikoprofil sind.“
Über das Porthos-Projekt
Der Bau des CO₂-Kompressorstations ist Teil von Porthos – dem ersten groß angelegten CO₂-Transport- und -Speicherprojekt in den Niederlanden. CO₂ aus dem Rotterdamer Hafengebiet wird über eine unterirdische Pipeline zu den Kompressoren auf der Maasvlakte transportiert. Von dort gelangt es über eine Offshore-Pipeline in erschöpfte Gasfelder unter der Nordsee, wo es dauerhaft gespeichert wird. Die Inbetriebnahme des Systems ist für 2026 geplant.














