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Seit Oktober 2024 übernimmt Boels an einem temporären Standort in Simpelveld die vollständige Klima-, Strom- und Warmwasserversorgung. Mit einer modernen Wärmepumpenanlage wird eine große temporäre Konstruktion effizient gekühlt und beheizt. Darüber hinaus ist Boels für die Strom- und Warmwasserversorgung des gesamten Geländes verantwortlich. Ein schönes Beispiel dafür, wie Boels mit schlüsselfertigen Lösungen für vollständige Entlastung sorgt.
Nachhaltige Anlage mit hoher Effizienz
Roger Heldens, Betriebsleiter bei Boels Power & HVAC: „Die zentrale Aufgabe bestand darin, eine nachhaltige Klimalösung für die große Cateringkonstruktion sowie die Strom- und Warmwasserversorgung des gesamten Parks bereitzustellen. Mit über 100 Einheiten über Boels Site Accommodation war dies ein herausforderndes Projekt, das wir mit beiden Händen ergriffen haben.“
Der Kunde wünschte sich ein System, das unabhängig von der Außentemperatur zuverlässig funktioniert, wenig Aufmerksamkeit erfordert und für den Langzeiteinsatz geeignet ist. „Wir haben uns für eine Wärmepumpenanlage entschieden, die sogar in Skandinavien problemlos funktioniert. In Kombination mit der gut isolierten Zeltstruktur des Kunden ergibt sich daraus eine äußerst effiziente Lösung“, so Roger.
Für diese spezifische Anwendung installierte Boels eine Wärmepumpe mit 120 kW sowie eine elektrische Zusatzheizung mit 48 kW für sehr kalte Perioden. „Die Anlage hat einen hohen Wirkungsgrad. Eine herkömmliche elektrische Heizung erreicht einen Coefficient of Performance (CoP) von 1. Unsere Anlage erreicht einen CoP von 3,5 – das zeigt, was technisch möglich ist.“
Kundenorientiert und zukunftssicher
Nachhaltigkeit war eine klare Anforderung des Auftraggebers. Betriebsleiter Guus Stevering bestätigt: „Wir haben bewusst ein gut isoliertes Pavillon gewählt, kombiniert mit einem hocheffizienten Klimatechniksystem. Nachhaltigkeit ist für uns essenziell. Wir wollen eine Lösung bieten, bei der es im Winter warm und im Sommer angenehm kühl ist – und das auf verantwortungsvolle Weise.“
Enge Frist, schnelle Umsetzung
Die größte Herausforderung? Zeit. „Wir wurden erst vier Wochen im Voraus kontaktiert“, erklärt Roger. „Für ein Projekt dieser Größe und Komplexität ist das sehr knapp. Dennoch haben wir vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme zügig gehandelt. Gemeinsam mit Guido Deckers von Boels Critical Support haben wir die Anlage innerhalb von zwei Wochen in Betrieb genommen.“
Die Anlage ist für einen Zeitraum von zwei Jahren im Einsatz und kann vollständig aus der Ferne überwacht und gesteuert werden. Regelmäßige Wartung und Inspektionen vor Ort gewährleisten einen optimalen Betrieb bei minimalem Energieverbrauch.
Schlüsselfertiger Ansatz in Zusammenarbeit mit IMA
Guido Deckers ergänzt: „Die Klima-, Strom- und Warmwasserversorgung war Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit mit IMA. Entlastung, Nachhaltigkeit und eine schlüsselfertige Umsetzung standen im Mittelpunkt. Und ja, der Zeitdruck war enorm. Am Donnerstag stand noch Mais auf dem Feld, am Freitag war er weg, am Montag wurde der Untergrund vorbereitet und am Dienstag standen die ersten Einheiten. Das ist schnelles Handeln.“
Auch Guus Stevering zeigt sich zufrieden: „Wir hatten nur vier Wochen für die Realisierung. Da ist es angenehm, mit einem Partner zu arbeiten, der alles aus einer Hand regelt. Diese Zusammenarbeit bringt Ruhe. Wir kennen uns seit Jahren, und bei Projekten mit so engen Fristen merkt man, wie wertvoll das ist.“




