Am Tag des Lkw-Fahrers stellen wir die Menschen ins Rampenlicht, die unser Unternehmen buchstäblich in Bewegung halten. Wie Rob van Kerkhof, seit über 30 Jahren Fahrer und seit mittlerweile 8,5 Jahren ein vertrautes Gesicht bei Boels. Jede Woche legt er Tausende Kilometer mit seinem 30-Tonnen Iveco X-Way zurück, mit dem er die gesamten Niederlande durchquert.
Der vierundfünfzigjährige Rob fährt für Boels vor allem in Süd-Niederlande. Vom Hub in Sittard aus betreut er Kunden in Gelderland, Zeeland, Brabant und Limburg. Als Kranwagenfahrer scheut er keine Herausforderung. „Ich werde oft zu anspruchsvollen Projekten geschickt. Zum Beispiel Gabelstapler oder Hebebühnen an schwer zugänglichen Orten. Das macht meinen Job abwechslungsreich und herausfordernd. Dass ich mit meinem ganzen Wissen und meiner Erfahrung selbst überlegen darf, wie ich die Maschine auf meinen Lkw bekomme, ist einfach großartig.“

Was gefällt dir an deinem Job am meisten?
„Ich gehe mit großer Freude zur Arbeit. Mein Job als Kranwagenfahrer ist anspruchsvoll, fordernd und abwechslungsreich. Mit so einem großen Kran zu arbeiten, finde ich fantastisch. Da steckt viel hinter, was Zertifizierungen betrifft. Wir rechnen und analysieren ständig, bevor wir etwas anheben. Je schwieriger der Auftrag, desto schöner. Dann hatte ich wirklich einen tollen Tag am Steuer.“
Verkehrschaos
Rob sitzt durchschnittlich acht Stunden am Tag hinter dem Steuer seiner fast zwanzig Meter langen Kombination. Auf der Autobahn zu fahren sei dabei eigentlich das Einfachste, erklärt er. „Es wird aber immer voller auf den Straßen und Parkplätzen. Einen Parkplatz oder eine sanitäre Einrichtung zu finden ist inzwischen schwieriger als das Abladen einer 30-Meter-Hebebühne! Da muss wirklich etwas passieren.“
In Innenstädten nehmen die Herausforderungen zu. „Man kommt mit Augen und Ohren kaum hinterher, besonders bei so einer Länge. Die Leute können oder wollen sich nicht in uns hineinversetzen. Mit 30 Tonnen fährt es sich eben etwas anders. Der Mangel an gegenseitigem Respekt und Einfühlungsvermögen nimmt nur noch zu. Damit muss man lernen umzugehen, ruhig bleiben und vorausschauend fahren. Ein guter Fahrer kann das, und wenn man für ein großes Unternehmen wie Boels fährt, ist das ein absolutes Muss. Man ist schließlich das Aushängeschild des Unternehmens.“
Ein guter Fahrer kann das und wenn man für ein großes Unternehmen wie Boels fährt, ist das ein absolutes Muss. Man ist schließlich das Aushängeschild des Unternehmens.
Was macht einen guten Fahrer aus?
„Soziale Kompetenz! Besonders in unserem Bereich bei Boels ist das wichtig, um unseren Job gut zu machen. Der Kontakt mit dem Kunden, mitdenken und lösungsorientiertes Arbeiten gehören zu unserem Alltag. Außerdem muss man natürlich auch fachlich kompetent sein, über Wissen verfügen und in schwierigen Situationen den Überblick behalten können. Das alles zusammen macht meinen Job so spannend.“
Drivers-App
Rob beginnt seinen Tag um sechs Uhr. „Ich bin meistens der Erste im Hub, mache Kaffee für meine Kollegen, und wir unterhalten uns kurz. Den Rest des Tages bin ich alleine unterwegs. Tagsüber habe ich Kontakt mit unseren Planern und den Kunden. Meine Touren stehen in der Boels Drivers App – sehr praktisch. Auch beim Be- und Entladen ist die App sehr hilfreich. Man gibt alles ein, macht Fotos von den Maschinen und lässt den Kunden unterschreiben. Kein Papierkram mehr – das spart Zeit und ist effizient für das ganze Unternehmen und den Kunden.“
Stolzes Vorzeigefahrzeug
Rob fährt einen wunderschönen Iveco X-Way das Aushängeschild der Boels-Flotte? „Ja, absolut, ein Traumfahrzeug. Ich passe sehr gut darauf auf – für mich ist es eine fahrende Werbetafel. Ich halte den Lkw innen und außen picobello. Die Fahrerkabine halte ich extra sauber, da ich viel Zeit darin verbringe. Als Fahrer verbringt man viele Stunden im Fahrzeug, also soll es auch top aussehen.“
Welche Tipps hast du für neue Fahrer?
„Mein wichtigster Tipp: Bleib ruhig und behalte den Überblick. Du musst wissen, was du tust – gerade wenn du für ein tolles Unternehmen wie Boels arbeitest. Wir sind täglich bei Kunden vor Ort, und als Fahrer ist man wirklich die Visitenkarte des Unternehmens. Sei hilfsbereit, denke mit und stelle den Kunden immer an erste Stelle. Achte darauf, dass dein Fahrzeug optisch und technisch einwandfrei ist. Lass dich nicht von der Frustration anderer mitreißen – bleib professionell. Und denke über den Tag hinaus: Die Kunden von heute willst du auch morgen noch bedienen. Das ist mein Antrieb – im wahrsten Sinne des Wortes.“
Einer von vielen, aber jeder Einzelne ist unentbehrlich
Heute stellen wir einen Fahrer in den Mittelpunkt, aber natürlich sind wir stolz auf alle unsere Kollegen auf der Straße. Tag für Tag leisten sie mit ihrem Fachwissen und Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zu unserem Unternehmen. Ob kurze Fahrt oder komplexe Lieferung – unsere Fahrer machen es möglich. Sie sorgen dafür, dass wir halten, was wir versprechen, und dass sich unsere Kunden auf uns verlassen können. Wir sind dankbar für jeden einzelnen Fahrer – nicht nur heute, sondern das ganze Jahr über.






